Hysteroskopische Myomenukleation

Hysteroskopische Myomenukleation beinhält das Einführen eines Hysteroskops durch die Scheide und den Gebärmutterhals in die Gebärmutter. Hysteroskope sind so dünn, dass sie durch den Gebärmutterhals passen mit einer minimalen oder ohne Ausdehnung dessen. Da die Geräte durch den Gebärmutterhals eingeführt werden, müssen keine Bauchschnitte vorgenommen werden. Das Hysteroskop ist ein dünnes, Teleskopartiges Instrument welches dem Arzt erlaubt die Myome zu sehen. Ein Resektoskop wird eingeführt um die Myome zu entfernen. Ein Resektoskop ist ein Hysteroskop an welches eine Drahtschleife, die hochfrequenten elektrischen Strom verwendet, angebracht ist um Gewebe zu schneiden oder gerinnen zu lassen. Die Schleife wird um das Myom angebracht, elektrische Energie wird durch die Schleife geführt und das Myom wird losgelöst. Das Myom kann dann durch die Scheide entfernt werden. 

Der Prozess ist am häufigsten unter ambulanten Basis und Vollnarkose durchgeführt. Es gibt normalerweise einen leichten, minimalen Schmerz während der Hysteroskopie. Es braucht ca. 60 Minuten um diese Operation durchzuführen, darauf folgen dann einige Stunden Erholungszeit. Hysteroskopie kann dazu benützt werden um Myome, die nicht zu tief in die Gebärmutterwand gewachsen sind, aus der inneren Gebärmutterwand zu entfernen. Komplikationen kommen bei weniger als 1% bei der Hysteroskopische Myomenukleation vor. 

Der Erfolg bei der Myomenukleation variiert je nach Größe, Art, Anzahl der Myome und der Art der durchgeführten Myomenukleation. Komplikationen und Komplikationsraten variieren ebenfalls je nach Größe, Art, Anzahl der Myome und der Art der durchgeführten Myomenukleation. 

Hier finden Sie einen Überblick aller Optionen einer Gebärmuttermyombehandlung.